Agglomerationsprogramm Biel/Lyss 4. Generation

Mit dem Agglomerationsprogramm werden beim Bund finanzielle Beiträge an Verkehrsprojekte in der Agglomeration beantragt. Es zeigt auf, wie in der Agglomeration Biel/Lyss die Siedlungsentwicklung und die Verkehrsinfrastruktur aufeinander abgestimmt werden und welche Massnahmen die Gemeinden und der Kanton in den nächsten Jahren umsetzen wollen.

Das AP 4 basiert auf den Vorgängergenerationen und entwickelt diese weiter. Es bezieht sich auf einen Zielzustand im Jahr 2040 und definiert die Strategien und Massnahmen für die nächsten rund zehn Jahre.

Im Vordergrund stehen die konsequente und qualitätsvolle Siedlungsentwicklung nach innen, die Schaffung von vielfältig nutzbaren Frei- und Grünräumen für Freizeit und Erholung, die ökologische Stärkung und Vernetzung der Lebensräume von Tieren und Pflanzen und die Ausrichtung auf eine siedlungsverträgliche, platzsparende und emissionsarme Mobilität. Eine wichtige Rahmenbedingung ergibt sich aus der Sistierung des Regiotrams und der A5 Westumfahrung Biel: Die Entwicklung in den nächsten rund zwanzig Jahren muss mit dem heute bestehenden Verkehrsnetz bewältigt werden.

 

Projektstand

Vom 10. Februar bis 31. März 2020 läuft die öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm Biel/Lyss 4. Generation. Von Juni bis September 2020 folgt die Vorprüfung durch die kantonalen Fachstellen. Voraussichtlich im April 2021 wird das AP 4 der Mitgliederversammlung von seeland.biel/bienne zum Beschluss vorgelegt.

 

Unterlagen für die Mitwirkung

» Fragebogen für die öffentliche Mitwirkung

» AP 4: Hauptbericht
» AP 4: Massnahmen
» AP 4: Kartenband (80 MB)

Im WebGIS-Portal von seeland.biel/bienne sind die lokalisierbaren Massnahmen des AP 4 in einem Kartenviewer abgebildet:
» rgsk.geoseeland.ch

Parallel läuft die öffentliche Mitwirkung zum RGSK 2021 und zum regionalen Velonetzplan.